ECHT KRASS! Wo hört der Spaß auf?

Ausstellungszeitraum für die Schulklassen: 12.04.2016 bis 22.04.2016, 08.30 – 12.30. Andere Termine nach Absprache

Der Kinder- und Jugendschutz der Stadt Emden führt in diesem Frühjahr in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Präventionsrat, der Beratungsstelle bei Gewalt an Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen der AWO Emden, der BBS I und dem Arbeitskreis „Gegen Gewalt und sexuelle Misshandlung in Familie und Gesellschaft“ ein Projekt zum Thema „Prävention von sexuellen Übergriffen unter Jugendlichen für Schule und Jugendarbeit“ durch. Hierzu bieten wir den weiterführenden Schulen den Besuch der Wanderausstellung „Echt Krass“ des Kieler Petze-Instituts an.

Alle Schüler und Schülerinnen ab Klasse 8 sollen hier die Möglichkeit haben, sich spielerisch, erkenntnis- und handlungsorientiert mit den einzelnen Aspekten von Sexismus, sexueller Gewalt und Schutzrechten auseinanderzusetzen.

Das Konzept der PETZE bietet Jugendlichen einen frühzeitigen Umgang mit dem Thema Grenzverletzungen und Lehrkräften und PädagogInnen alltagserprobte Ansätze, wie sie das Thema aufgreifen und wie sie auf sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen reagieren können.

Projektverlauf

Die Wanderausstellung „Echt Krass“ bietet hier eine konkrete Hilfe und schließt eine bestehende Lücke. Sie basiert auf dem erfolgreichen Konzept „Ja zum Nein““, so wie die vorhergehenden Ausstellungen „Echt Klasse“ (seit 2012 auch in Emden für alle 4. Klassen), „Echt Stark“ und „Echt Fair“! auch. Das positive Konzept und die spielerische, interaktive und alle Sinne ansprechende Gestaltung der Ausstellung „Echt Krass!“ bietet umfassende Möglichkeiten, das Thema sexuelle Grenzverletzungen in Unterricht und Jugendarbeit aufzugreifen. Das Ausstellungsprojekt soll vor allem Lehrkräften und PädagogInnen aber auch Eltern den Einstieg in das Gespräch mit Jugendlichen erleichtern.

 

ECHT KRASS…

  • bietet Jugendlichen ab der 8. Klasse interaktive Erlebnis – und Lernstationen
  • kann klassenweise bzw. in Gruppen von bis zu 30 Teilnehmenden besucht werden
  • sensibilisiert für sexuelle Grenzverletzungen und informiert über sexualisierte Gewalt
  • informiert sie über ihre Rechte und ihren Anspruch auf Schutz und Hilfe
  • stärkt Mädchen und Jungen in ihrer sozialen Kompetenz und eröffnet Handlungsalternativen und Auswege aus der Gewalt
  • zeigt Lehrkräften, PädagogInnen und Eltern, wie sie im Alltag vorbeugend und helfend wirken können
  • schafft einen attraktiven Rahmen für Elternarbeit, Schulprojektwochen, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit

Weitere Infos und Anmeldungen über Thomas Jaspers, Kinder- und Jugendschutz der Stadt Emden, Tel. 04921/87 2114